Stammtisch im Oktober

Im Oktober findet unser Stammtisch ausnahmsweise mal wieder an einem Samstag statt,

am 13. nämlich.

Wie gewohnt ab 16.00 bei Lindir und ab 20.00 im Anapam.

Stammtisch im September

Am 9. September findet unser nächster Stammtisch statt.

Wir wollen den Altweibersommer nützen und in den Westlichen Wäldern unsere Waldläuferkenntnise steigern.

 

Falls ihr mitkommen wollt, meldet euch bitte bei mir.

Neuer Termin für den Juli Stammtisch!

Hallo ihr Lieben,

unser Stammtisch im Juli findet am Sonntag, 29. Juli, ab 16.00 statt.

Bei schönem Wetter wollen wir uns auch gerne draußen treffen.

Falls ihr kommen wollt wendet euch bitte zwecks des Treffpunktes kurzfristig an Lidir oder mich.

Bis bald

IRis

 

 

Stammtisch im März

Nach langer Pause findet am kommenden Samstag, 10. 3. wieder ein regulärer Stammtisch statt.

Zum Nachmittagsteil treffen wir uns ab 16.00 bei Nimluthien, für den Abendteil sind wir dann ab 20.00 im Anapam.

Wir wollen vor allem Neuigkeiten austauschen und mit unserer Lesung des Hobbits beginnen.

Stammtisch am 10. September

Der Augsburger Tolkienstammtisch lädt zum … äh Stammtisch am Samtag ein:

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Sigurd und Gudrun – weiter im Text

Vegetarisches aus Mittelerde – Borschtsch in Dale?

Photoarchiv – weniger ist mehr

Hobbitküche – schon wieder Kuchen

Zettelspiel – Bin ich von humanoider Gestalt?

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Ab 16.00 bei Nimluthien und ab 20.00 im Annapam.

Nach dem Coalbiting ist vor dem Coalbiting

Schön wars. Schade dass ich so früh „aufgeben“ musste.

Es wurde viel gegessen und viel gelesen. Nächstes mal werden wir mehr lesen und essen, etwas Neues lesen, etwas Besseres …

Wir treffen uns wieder am 10. September, dann hoffentlich mit vielen Photos.

dRI

2008-06-10 – Aragorn im Wandel der Zeiten

Zur Karnevallisierung innerhalb der DTG.

1956

Im Jahre 1956 versetzte J. R. R. Tolkien uns in eine Welt am Rande unseres Vorstellungsvermögens. Der Her der Ringe war geboren und Tausende versuchten ,die Figuren Mittelerdes in unsere Welt zu holen. Ein jeder, wie er sich das Buch vorstellte. Aragorn der Waldläufer in Strumpfhosen und grünem Hut; Aragorn der strahlende Ritter im Kettenpanzer; Aragorn der Streicher in zerlumpter Tunika…

2001

Im Jahre 2001 versetzte Peter Jackson uns in seine Vision von Mittelerde. Als der Herr der Ringe in die Kinos kam, bekam Arda ein „offizielles“ Gesicht. Erstmals hatten wir, wenn wir den Namen Aragorn hörten, ein einheitliches Bild im Kopf.

2008

Im Jahre 2008 hat sich der Film-Hype wieder gelegt, aber in der Darstellung Mittelerdes scheint sich ein gewisser Kanon gebildet zu haben.

Sieht man sich nun Darstellungen des Herrn der Ringe an, so scheint es gewisse Regeln zu geben, wie ein passendes Kostüm auszusehen hat. So trägt der Aragorn von heute eine grüne Tunika, angelehnt an das 12. Jhd., Schnürlederjeans, einen braunen Wollumhang und Stiefel aus dem Fundus der Bundeswehr.

Durch diese Entwicklung gerät die Gemeinschaft der Tolkienfans immer mehr in Gefahr, einen großen Teil ihrer bisherigen Entwicklung zu verlieren: Ein Stück Fandomkultur das verloren geht.

Schlägt man in einem beliebigen Lexikon unter dem Begriff „Fantasy“ nach, so findet man schnell sinngemäß den Hinweis dieses Genre behandle der Phantasie entsprungene Themen. Sucht man hernach nach „Phantasie“, so kann man in etwa lesen, ein der Phantasie entsprungenes Gebilde sei nur an die Grenzen der Vorstellungskraft gebunden.

Die Grenzen der Vorstellungskraft scheinen sich heute leider in Mittelaltermarkt und Pannesamt zu erschöpfen. Und auch einfallsreichere Gewänder scheinen sich sehr an historischen Vorlagen zu orientieren. Dagegen ist nichts einzuwenden, auch Tolkien hat sich Inspirationen in der Geschichte geholt. Doch dürfen wir dabei nicht vergessen, dass Mittelerde nun mal nicht unsere Welt ist, und dass jeder Tolkienfan frei darin ist, seine eigene Version von Mittelerde darzustellen. Auch wenn er sich dabei nicht an diesen oder an anderen historischen Fakten orientiert.

Ich freue mich auf weitere einfallsreiche Bilder und Kostüme aus Mittelerde, auf mehr Waldläufer in Strumpfhosen, Ranger mit Lederjacken, Korsaren, usw.

2007-11-18 – Neverwhere by Neil Gaiman

Der Hintergrund

Neverwhere entstand während, bzw. nach den Dreharbeiten zur der gleichnamigen BBC-Kurzserie, bei der Gaiman auf immer mehr Ideen und Szenen verzichten musste. Das Buch wurde geschrieben um quasi eine Aufarbeitung der Serie zu sein, und um all die auf der Strecke gebliebenen Ideen nicht zu verlieren.

Die Handlung

Neverwhere spielt im London der 90er Jahre. Richard Mayhew, Schotte, arbeitet seit einigen Jahren in London. Sein Leben läuft in geregelten Bahnen, er hat einen guten Job, eine solide Wohnung und eine Verlobte, die er niemals davon überzeugen wird, dass er nicht gerne ins Museum geht.

Eines Abends findet er auf dem Weg zu einem wichtigen Treffen eine verletzte junge Frau auf der Straße liegen. Ohne weiter darüber nachzudenken, und ohne auf seine Verlobte zu hören, hilft er ihr. Er bringt sie in seine Wohnung und kümmert sich um sie.

Durch diese Handlung gerät sein Leben aus der Bahn.

Die junge Dame verhält sich merkwürdig, sie spricht mit einer Ratte, behauptet diese zu verstehen, schickt ihn, Richard durch London um einen gewissen Marquis zu treffen, in einer Straße von der er nicht mal wusste, dass es sie gibt. Es geschehen noch einige seltsame Sachen bevor der geheimnisvolle Retter das Mädchen mit dem Namen „Door“ mit sich nimmt, und alles wieder seinen gewohnten Gang gehen könnte.

Am nächsten Morgen stellt Richard fest, dass es ihn nicht mehr zu geben scheint. Die Taxis ignorieren ihn, sein Arbeitsplatz existiert nicht mehr, seine Bankkarte ist ungültig, seine Freundin erkennt ihn nicht mehr und als er wieder in seine Wohnung zurückkommt, stehen gerade die Nachmieter darin und beklagen sich über das dort herrschende Chaos. Er scheint nicht mehr zu existieren.

Richard macht sich auf die Suche nach seinem einzigen Ankerpunkt, nach Door und dem Marquis um von ihnen sein Leben zurückzufordern. Und er lernt dabei ein anderes London kennen, ein gefährlicheres, ein „wörtlicheres“ …

Der Autor

Neil Gaiman (1960ger Jahrgang) ist vor allem durch seine Comicserie „Sandman“ bekannt geworden.

Dass er auch gute Geschichten ohne Bilder schreiben kann, weiß man seit „Good Omens“, das in Zusammenarbeit mit Terry Pratchett entstand.

Überhaupt haben Gaiman und Pratchett einen sehr guten Draht zueinander und eine sehr ähnliche Art, die Welt zu betrachten, hinter die Dinge zu schauen und sie vor allem wörtlich zu nehmen.

In seiner Einleitung schreibt Neil Gaiman er wolle mit Neverwhere ein „Alice im Wunderland für Erwachsene“ schreiben. Und das ist ihm auch gelungen.